Ziel des Programms ist es, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Generationen zusammenzubringen. Durch Begegnung und Austausch sollen Gemeinschaftsgefühl, gegenseitiges Verständnis und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden.
Nach der Begrüßung durch Landrat Dr. Jens Mischak, Bürgermeister Stephan Paule und MdB Felix Döring erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Musikalische Darbietungen, internationale Klänge und kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern sorgten für eine besondere Atmosphäre und luden zum Verweilen ein. So wurde das Fest zu einem bunten Erlebnis für Auge, Nase, Mund, Hände, Füße und die Seele. Auch zahlreiche Projekte, die im Rahmen von „Demokratie leben!“ gefördert werden, präsentierten sich den Besucherinnen und Besuchern. Mit dabei waren unter anderem der Städtepartnerschaftsverein sowie die Europa-Union. Frau Fritzler und Frau Schäfer informierten über ihre Arbeit und stellten verschiedene Projekte vor, die durch das Bundesprogramm unterstützt werden und einen wichtigen Beitrag zu Demokratiebildung, interkulturellem Austausch und europäischer Verständigung leisten. In ihren Grußworten betonten Landrat Dr. Mischak und Bürgermeister Paule die Bedeutung des Freundschaftsfestes für die Region. Beide hoben hervor, dass Vielfalt, Toleranz und gegenseitiger Respekt wichtige Grundlagen für das Zusammenleben im Vogelsbergkreis und in der Stadt Alsfeld seien. Veranstaltungen wie das Freundschaftsfest leisteten einen wertvollen Beitrag dazu, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und Brücken zwischen Kulturen und Generationen zu bauen.
Das Freundschaftsfest bot darüber hinaus die Möglichkeit, sich über die Arbeit zahlreicher Vereine, Initiativen und ehrenamtlicher Projekte zu informieren. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig das Engagement für ein friedliches und demokratisches Miteinander in der Region ist.
Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden lokale Projekte gefördert, die sich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Zusammenleben einsetzen. Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger können Fördermittel für ihre Projektideen beantragen. Über die Vergabe entscheidet ein Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie.
Das Freundschaftsfest machte einmal mehr deutlich, dass Begegnung, Offenheit und gemeinsames Erleben die besten Voraussetzungen für Freundschaft, Verständnis und gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.